{"title":"Der neugierige Geist","description":"\u003cp\u003eSternkarten, Schneeflocken, Optik und Insekten: Bilder aus der Wissenschaftsgeschichte für neugierige Köpfe.\u003c\/p\u003e","products":[{"product_id":"anna-atkins-cyanotype-botany-mug","title":"Anna Atkins: Cyanotypie von Farnen, 1840er-Jahre – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cstrong\u003eAnna Atkins\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cem\u003eCyanotypie von Farnen, 1840er-Jahre\u003c\/em\u003e\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003eGemeinfrei\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eEin Farn, direkt auf lichtempfindliches Papier gelegt und in der Sonne liegen gelassen. Keine Kamera, kein Objektiv: weiße Wedel vor dem tiefen Preußischblau des Cyanotypie-Grundes, jedes Fiederblättchen mit einer Klarheit aufgelöst, die keine gezeichnete Illustration erreichen könnte. Das Blatt stammt aus den 1840er-Jahren und befindet sich heute in einer öffentlichen Sammlung in Washington, D.C.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAnna Atkins (1799–1871) war eine britische Botanikerin, die 1843 schuf, was allgemein als das erste fotografisch illustrierte Buch gilt: \u003cem\u003ePhotographs of British Algae: Cyanotype Impressions\u003c\/em\u003e, im Selbstverlag in Lieferungen über das folgende Jahrzehnt herausgegeben. Sie hatte das Cyanotypie-Verfahren – eine lichtempfindliche Technik mit Eisensalzen – unmittelbar von seinem Erfinder Sir John Herschel gelernt, der es im Jahr zuvor bekannt gemacht hatte, und sie setzte es nicht als Neuheit ein, sondern als wissenschaftliches Instrument: Präparate, direkt auf beschichtetes Papier gelegt und dem Sonnenlicht ausgesetzt, ergaben Silhouetten von außerordentlicher Genauigkeit. Atkins verstand, dass Fotografie und Naturgeschichte nicht in Konkurrenz standen, sondern im Bündnis, und ihr Werk steht am Schnittpunkt von viktorianischer Wissenschaft, botanischer Illustration und der neuen Bildkunst der Fotografie in ihrem ersten Jahrzehnt.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAnna Atkins, \u003cem\u003eFerns. Specimen of Cyanotype\u003c\/em\u003e, 1840er-Jahre. Gemeinfrei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":56856454267211,"sku":"cde77fa9-35cd-4bc6-883f-e805b326d281","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/Atkins_Mug_front_v3.jpg?v=1787130693"},{"product_id":"bayeux-tapestry-halleys-comet-1066-mug","title":"Teppich von Bayeux: Der Halleysche Komet, 1066 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cem\u003eDer Halleysche Komet\u003c\/em\u003e, 1066\u003cbr\u003eWollstickerei auf Leinen\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003eFotokampagne 2017; gemeinfrei\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eFrühjahr 1066. Ein Komet zieht flammend über den Nachthimmel Englands. Männer stehen wie angewurzelt, die Arme emporgeworfen, unfähig wegzusehen. „Isti mirant stella“ – diese Männer bestaunen den Stern – lautet die gestickte Inschrift über ihren Köpfen. Ein paar Schritte weiter in der gestickten Erzählung sitzt König Harold in Westminster, während sich ein Bote zu ihm beugt, um die Nachricht zu überbringen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDies sind die Szenen 32–33 des Teppichs von Bayeux: die gefeiertsten Felder des berühmtesten mittelalterlichen Kunstwerks überhaupt. Wahrscheinlich binnen weniger Jahre nach der normannischen Eroberung von Bischof Odo von Bayeux in Auftrag gegeben – dem Halbbruder Wilhelms des Eroberers –, hielt die fast siebzig Meter lange Chronik aus Wolle auf Leinen die Ereignisse von 1066 mit dramatischer Knappheit fest. Der Komet, der Halleysche, war in jenem Frühjahr von Chronisten in ganz Europa und Asien beobachtet worden. Im Teppich ist er unmissverständlich ein Omen. Bei Hastings im Oktober erwies sich das Omen als richtig.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eVom 10. September 2026 bis zum 11. Juli 2027 ist der Teppich in einer großen Ausstellung in London zu sehen – zum ersten Mal in England, seit er entstand. Das Feld im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit ist das, das sich um diese Tasse legt. Tazzarte steht in keiner Verbindung zur Ausstellung oder zu ihren Veranstaltern.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWiedergegeben nach einer Fotografie der originalen Stickerei aus dem 11. Jahrhundert. Die Wolle wurde mit drei Pflanzen gefärbt – Krapp für die Rottöne, Waid für die Blautöne, Wau für die Gelbtöne –, und neunhundert Jahre haben allen dreien die Schärfe genommen. Die Farben wurden hier wieder angehoben, sodass sie auf weißem Porzellan mit voller Kraft wirken.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas fünfte Produktbild zeigt dieselbe Szene, wie Charles Stothard sie gestochen hat. Die Society of Antiquaries of London schickte ihn 1816 nach Bayeux, um den ganzen Teppich zu kopieren; James Basire stach die Platten, und ihre Veröffentlichung 1821–23 legte der Öffentlichkeit zum ersten Mal eine vollständige farbige Wiedergabe vor. Stothard zeichnete die Stickerei nach den Schäden der Revolution und vor den Ausbesserungen des 19. Jahrhunderts – weshalb seine Tafeln bis heute der Maßstab dafür sind, was originale Stickerei und was spätere Flickarbeit ist. Eines zeichnete er nicht: Ein Fragment verließ Bayeux während der Kampagne und tauchte in London auf. Am 14. August 1872 kam es aus London zurück. Wer es entfernt hat, ist nie geklärt worden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas erste Stück einer Reihe von dreien: der Komet, dann \u003ca href=\"\/de\/products\/bayeux-tapestry-the-norman-charge-at-hastings-1066-porcelain-art-mug\"\u003eder Angriff der Normannen bei Hastings\u003c\/a\u003e und \u003ca href=\"\/de\/products\/bayeux-tapestry-the-death-of-harold-1066-porcelain-art-mug\"\u003eder Tod Harolds\u003c\/a\u003e, wo sich das Omen erfüllt. Alle drei zusammen: \u003ca href=\"\/de\/collections\/bayeux-tapestry-the-comet-and-the-king\"\u003eTeppich von Bayeux: Der Komet und der König\u003c\/a\u003e.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Leicht in der Hand, etwa 200 g, mit dünnem, glattem Rand: leichter als ein Kantinenbecher, feiner am Mundrand. Wenn Sie einen schweren Kaffeehausbecher suchen, ist dies die falsche Tasse. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eTeppich von Bayeux, Szenen 32–33, Wollstickerei auf Leinen, um die 1070er-Jahre, Bayeux, Normandie. Fotokampagne 2017; gemeinfrei. Fünftes Bild: Charles Alfred Stothard, \u003cem\u003eThe Tapestry of Bayeux\u003c\/em\u003e, gestochen von James Basire, Society of Antiquaries of London, 1821–23; Public Domain Mark 1.0.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":57838947303755,"sku":"bd212831-ea2a-4e6a-97d0-dd3534b07b3f","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/tazzarte-bayeux-tapestry-halleys-comet-1066-mug-main-3d.jpg?v=1793610430"},{"product_id":"jan-luyken-workings-of-the-eye","title":"Jan Luyken: Das Wirken des Auges, 1682 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cstrong\u003eJan Luyken\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cem\u003eDas Wirken des Auges\u003c\/em\u003e, 1682\u003cbr\u003eRadierung und Buchdruck\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003eGemeinfrei\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003e1682 gab der Amsterdamer Verleger Willem Goeree sein \u003cem\u003eNatuurlyk en schilderkonstig ontwerp der menschkunde\u003c\/em\u003e heraus – eine Anatomie für Maler, die den Körper verstehen wollten, den sie zeichneten. Für das Kapitel über das Auge wandte er sich an Jan Luyken, den besten Radierer der Stadt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eLuykens Tafel zeigt den ganzen Weg des Sehens in einem Bild: eine Kerze links, ihre Strahlen dringen in beide Augen, die Sehnerven winden sich durch den Schädel zurück zum Gehirn. Es ist Anatomie, wie ein Künstler sie sah – gezeichnet mit derselben Hand, die Luykens Gedichte und seine Märtyrerszenen schuf, zwei Jahrzehnte bevor Newton seine \u003cem\u003eOpticks\u003c\/em\u003e veröffentlichte.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDiese Tasse trägt die mittlere Tafel, mit II bezeichnet, aus der Ausgabe von 1682 – über die ganze Porzellanfläche gedruckt, mit ihrem ursprünglichen Papierton. Das vierte Produktbild zeigt das vollständige Blatt mit markiertem Druckausschnitt, sodass der Ausschnitt als das zu sehen ist, was er ist.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-series\"\u003e\u003cstrong\u003eAus derselben Reihe:\u003c\/strong\u003e \u003ca href=\"\/de\/products\/jan-luyken-dirk-willems\"\u003eDirk Willems rettet seinen Verfolger, 1685\u003c\/a\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eJan Luyken, Tafel mit I–III bezeichnet, Radierung und Buchdruck, in Willem Goeree, \u003cem\u003eNatuurlyk en schilderkonstig ontwerp der menschkunde\u003c\/em\u003e, Amsterdam 1682. Van Eeghen 484. Gemeinfrei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":58163234046283,"sku":"9a210257-1a68-4f10-8640-930fb9ed3dcb","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/Optik_Mug_front.jpg?v=1787039687"},{"product_id":"musee-entomologique-carpenter-bee-xylocopa-morio-1878-art-mug","title":"Musée Entomologique: Holzbiene (Xylocopa morio), 1878 – Kunsttasse","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cem\u003eHolzbiene (Xylocopa morio)\u003c\/em\u003e, 1878\u003cbr\u003eHandkolorierter Holzstich\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003eGemeinfrei\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eEine Holzbiene durchquert das Bild auf rostroten Flügeln, ihr Körper so tief blauschwarz, dass der Stecher das Papier frei ließ, um ihn zu modellieren. Um sie herum eine Passionsblumenranke in feiner Schraffur, ein Rankenfaden, der sich zur Spirale einrollt, und rechts der Stamm eines toten Baumes – das Material, nach dem die Biene benannt ist. Holzbienen bauen nicht, sie bohren: Sie schneiden Gänge in stehendes Totholz, und der Gattungsname sagt es. \u003cem\u003eXylocopa\u003c\/em\u003e ist griechisch für Holzschneider.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Blatt ist \u003cem\u003eHyménoptères — Pl. VII\u003c\/em\u003e aus dem \u003cem\u003eMusée entomologique illustré\u003c\/em\u003e, der dreibändigen Naturgeschichte, die Jules Rothschild zwischen 1876 und 1878 in Paris herausgab; diese Tafel gehört zum dritten Band, \u003cem\u003eLes Insectes\u003c\/em\u003e. Die vollständige Tafel setzt vier Bienen auf eine Passionsblume – neben \u003cem\u003eXylocopa morio\u003c\/em\u003e drei tropisch-amerikanische Arten: \u003cem\u003eChrysantheda frontalis\u003c\/em\u003e, \u003cem\u003eEuglossa romandi\u003c\/em\u003e und \u003cem\u003eCentris denudans\u003c\/em\u003e. Diese Tasse nimmt allein den oberen Teil: die Holzbiene, ihre Ranke und ihren Baum. Das vierte Produktbild zeigt das ganze Blatt mit markiertem Druckausschnitt, sodass der Ausschnitt als das erkennbar ist, was er ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Tafeln sind Holzstiche, Exemplar für Exemplar von Hand koloriert, sodass keine zwei ganz gleich sind. Was Sie sehen, ist die Kolorierung eines bestimmten Exemplars – desjenigen in der Dr. Ronald B. Madge Entomology Collection der University of Alberta. Nichts wurde übermalt. Die Vergilbung des Papiers wurde ausgeglichen und der Ton geöffnet, damit die gestochene Linie auf weißem Porzellan trägt; Schraffur, Farbe und Silhouette sind so, wie das Blatt sie hat.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-series\"\u003e\u003cstrong\u003eVom selben Blatt\u003c\/strong\u003e – Die Passionsblume in der Mitte derselben Tafel, mit der grünen Prachtbiene, gibt es auf einer eigenen Tasse: \u003ca href=\"\/de\/products\/musee-entomologique-orchid-bee-and-passionflower-chrysantheda-frontalis-1878-art-mug\"\u003ePrachtbiene und Passionsblume (Chrysantheda frontalis)\u003c\/a\u003e.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cem\u003eMusée entomologique illustré\u003c\/em\u003e, Bd. 3, \u003cem\u003eLes Insectes\u003c\/em\u003e, Paris: J. Rothschild, 1878, Tafel \u003cem\u003eHyménoptères — Pl. VII\u003c\/em\u003e, oberer Ausschnitt. Handkolorierter Holzstich. Digitalisiert nach einem Exemplar in einer öffentlichen Sammlung. Gemeinfrei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":58218243031371,"sku":"8cf64015-fe59-497f-88fb-07a6b7a56a05","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/Xylocopa_Mug_front_3000.jpg?v=1787327399"},{"product_id":"albert-einstein-on-a-bicycle-1933-porcelain-art-mug","title":"Albert Einstein auf dem Fahrrad, 1933 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cem\u003eAlbert Einstein auf dem Fahrrad\u003c\/em\u003e, 1933\u003cbr\u003eFotograf nicht verzeichnet\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eEine Einfahrt in Santa Barbara, Februar 1933. Ein Mann von dreiundfünfzig Jahren fährt mit beiden Händen am Lenker auf die Kamera zu, und sein ganzes Gesicht lacht. Hinter ihm ein weißes Haus, ein zweites Fahrrad an die Sträucher gelehnt, die Fensterläden offen zur Wintersonne. Vor ihm, lang über den Asphalt geworfen, der Schatten eines Fahrrads und seines Fahrers.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEinstein war Anfang Januar zu seinem dritten Winter am Caltech nach Kalifornien gekommen. Am 30. Januar, während er hier war, wurde Hitler Reichskanzler. Mitte März beschloss er, nach Europa zurückzukehren, und schrieb während der Überfahrt seinen Austritt aus der Preußischen Akademie der Wissenschaften; als das Schiff Antwerpen erreichte, war er entschlossen, nie wieder deutschen Boden zu betreten, und er tat es nie. Am 7. Oktober 1933 fuhr er nach Amerika und blieb. Diese Fotografie gehört in die Wochen dazwischen – ein Berliner Professor in einer kalifornischen Einfahrt, lachend, kurz bevor sich alles ändert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDer Abzug ist ein kleiner Schnappschuss mit Büttenrand, seine Emulsion ist in neunzig Jahren warm geworden. Er wird in einer öffentlichen Sammlung in New York verwahrt. Der Eintrag nennt den Ort – vor dem Haus von Ben Meyer in Santa Barbara –, aber nicht den Fotografen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas vierte Produktbild zeigt den Originalabzug, mit dem auf die Tasse gedruckten Teil markiert. Der weiße Rand und die Flecken entlang der Unterkante liegen außerhalb der Markierung; der Knick über der oberen linken Ecke reicht hinein und wurde retuschiert, ebenso eine kleine Fehlstelle an der Ecke selbst. Die Tasse trägt die Fotografie allein – begradigt, von Flecken gereinigt, mit dem warmen Ton des Papiers.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAlbert Einstein auf einem Fahrrad, vor dem Haus von Ben Meyer in Santa Barbara, Kalifornien, Februar 1933. Fotograf nicht verzeichnet. Abdruck mit freundlicher Genehmigung.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":58220226576715,"sku":"b3885e98-62a3-4cd7-8b0c-402651df5bb7","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/Einstein_Mug_1_front_3000.jpg?v=1787349412"},{"product_id":"andreas-cellarius-planisphaerium-ptolemaicum-1661-porcelain-art-mug","title":"Andreas Cellarius: Planisphaerium Ptolemaicum, 1661 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cstrong\u003eAndreas Cellarius\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cem\u003ePlanisphaerium Ptolemaicum\u003c\/em\u003e, 1661\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003ePublic Domain Mark\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eIn der Mitte die Erde. Ein kleiner Globus der Nordhalbkugel – Europa, Asien und Afrika darauf benannt –, umhüllt von einem Wolkenring und eingefasst in ein Flammenband: mundus sublunaris quatuor elementa complectens, die Welt unter dem Mond, die die vier Elemente umfasst. Um sie kreisen sieben Sphären, eine für jeden Planeten, den jene Zeit sehen konnte, jede mit ihrem Gott, der einen Wagen durch die Wolken lenkt. Das äußerste Band ist der Tierkreis. Alles bewegt sich um die Erde, denn in diesem Bild tut es das.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDer Titel ist halbiert. Er steht in zwei Kartuschen oben, und Sie müssen quer über den Himmel lesen, um ihn zusammenzusetzen – linke Zeile, rechte Zeile, linke Zeile, rechte. Selbst einzelne Wörter brechen über die Lücke. Der Stecher ließ das Auge des Lesers die ganze Breite des Himmels durchwandern, bevor der Satz sich schließt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAndreas Cellarius veröffentlichte die Harmonia Macrocosmica 1660 in Amsterdam, und dies ist ihre erste Tafel. Kopernikus lag seit 117 Jahren gedruckt vor. Galilei war 27 Jahre zuvor der Prozess gemacht worden. Das Modell war überholt, und Cellarius beginnt dennoch mit ihm: Der Atlas war als Ideengeschichte angelegt und stellt die Systeme des Ptolemäus, des Kopernikus und Tycho Brahes nebeneinander, jedes nach seinen eigenen Maßstäben und mit derselben Sorgfalt gezeichnet. Das hier gedruckte Blatt stammt aus der Ausgabe von 1661; die kopernikanische Tafel, drei Blätter später im selben Band, ist ihr Gegenstück.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEr war kein Astronom. Um 1596 in Neuhausen bei Worms geboren, unterrichtete er Latein in Amsterdam und Den Haag und war ab 1637 Rektor der Lateinschule in Hoorn, die in einem ehemaligen Kloster untergebracht war. Er starb dort in den ersten Monaten des Jahres 1665. Wo er begraben liegt, ist nicht bekannt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Tasse trägt die Tafel vollständig – beide Kartuschen, die geflügelten Figuren an den Seiten und in den unteren Ecken die beiden Astronomengruppen mit ihren Globen, Quadranten und Jakobsstäben. Das Exemplar ist das in Zürich aufbewahrte, von Hand koloriert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas vierte Produktbild zeigt vier Details in Druckgröße: die Erde in Wolken und Feuer, die Kartusche, in der der Titel mitten im Wort abbricht, den Sonnenwagen auf der via solis und den Astronomen in der rechten unteren Ecke.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-series\"\u003e\u003cstrong\u003eAus derselben Reihe:\u003c\/strong\u003e \u003ca href=\"\/de\/products\/andreas-cellarius-planisphaerium-copernicanum-1661-porcelain-art-mug\"\u003ePlanisphaerium Copernicanum, 1661\u003c\/a\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAndreas Cellarius, Planisphaerium Ptolemaicum sive machina orbium mundi ex hypothesi Ptolemaica in plano disposita. Tafel 1 der Harmonia Macrocosmica, Amsterdam: Johannes Janssonius, 1661. Public Domain Mark.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":58233920749899,"sku":"260aa195-6acf-48e8-8a3c-c5491dfe299c","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/Cellarius_Ptol_1_front_3000.jpg?v=1787511605"},{"product_id":"andreas-cellarius-planisphaerium-copernicanum-1661-porcelain-art-mug","title":"Andreas Cellarius: Planisphaerium Copernicanum, 1661 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cstrong\u003eAndreas Cellarius\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cem\u003ePlanisphaerium Copernicanum\u003c\/em\u003e, 1661\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003ePublic Domain Mark\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eIn der Mitte die Sonne – und sie hat ein Gesicht. Um sie die Kreise von Merkur und Venus, dann die Erde, die ihren Mond in einem eigenen kleinen Ring trägt, dann Mars, dann Jupiter mit vier Trabanten, dann Saturn. Das äußerste Band ist der Tierkreis, zwölf Wolkenfelder mit ihren Zeichen. Nichts hier kreist um die Erde außer dem Mond.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDer Titel ist halbiert, genau wie auf der ptolemäischen Tafel: zwei Kartuschen oben, zu lesen linke Zeile, dann rechte Zeile, und einzelne Wörter brechen über die Lücke. Der Stecher ließ das Auge des Lesers die ganze Breite des Himmels durchwandern, bevor der Satz sich schließt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDies ist Tafel vier der Harmonia Macrocosmica, Amsterdam 1661 – drei Blätter nach dem ptolemäischen System, im selben Band, von derselben Hand mit derselben Sorgfalt gezeichnet. Cellarius stellte die konkurrierenden Modelle nebeneinander und ließ jedes für sich sprechen. Kopernikus lag seit 117 Jahren gedruckt vor; Galilei war 27 Jahre zuvor der Prozess gemacht worden; und die vier kleinen Scheiben neben Jupiter sind das, was Galilei 1610 durch sein Fernrohr sah, fünfzig Jahre später in den Himmel gezeichnet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAndreas Cellarius war kein Astronom. Um 1596 in Neuhausen bei Worms geboren, unterrichtete er Latein in Amsterdam und Den Haag und war ab 1637 Rektor der Lateinschule in Hoorn, die in einem ehemaligen Kloster untergebracht war. Er starb dort in den ersten Monaten des Jahres 1665. Wo er begraben liegt, ist nicht bekannt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Tasse trägt die Tafel vollständig – beide Kartuschen, die beiden Figuren an den Seiten und in den unteren Ecken die Astronomen: links Ptolemäus mit seinem Globus, rechts ein jüngerer Mann mit einer Armillarsphäre. Das Exemplar ist das in Zürich aufbewahrte, von Hand koloriert.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas vierte Produktbild zeigt vier Details in Druckgröße: die Sonne mit ihrem Gesicht, die Kartusche, in der der Titel mitten im Wort abbricht, Jupiter mit seinen vier Monden und den Astronomen in der rechten unteren Ecke.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-series\"\u003e\u003cstrong\u003eAus derselben Reihe:\u003c\/strong\u003e \u003ca href=\"\/de\/products\/andreas-cellarius-planisphaerium-ptolemaicum-1661-porcelain-art-mug\"\u003ePlanisphaerium Ptolemaicum, 1661\u003c\/a\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAndreas Cellarius, Planisphaerium Copernicanum sive systema universi totius creati ex hypothesi Copernicana in plano exhibitum. Tafel 4 der Harmonia Macrocosmica, Amsterdam: Johannes Janssonius, 1661. Public Domain Mark.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":58235031322955,"sku":"16affa2e-eaff-43e0-a3ca-dec3cadc90e7","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/Cellarius_Cop_1_front_3000.jpg?v=1787513078"},{"product_id":"wright-brothers-first-flight-1903-porcelain-art-mug","title":"Die Brüder Wright in Kitty Hawk, 1903 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cem\u003eDie Brüder Wright in Kitty Hawk\u003c\/em\u003e, 1903\u003cbr\u003eFotografie von John T. Daniels, 18 × 12,5 cm\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003eGemeinfrei\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eEine Maschine aus Fichte, Esche und Musselin befindet sich einen oder zwei Fuß über dem Sand, und der Mann rechts ist Wilbur, der dort steht, wo sein Lauf endete. Orville liegt bäuchlings an der Steuerung, die Hüften in der Wiege, mit der sich die Tragflächen verwinden ließen. Hinter ihnen läuft die Startschiene über den Strand zurück – eine einzelne Holzbahn, auf die Ebene gelegt. Es ist 10.35 Uhr am Morgen des 17. Dezember 1903, in Kill Devil Hills bei Kitty Hawk, North Carolina, und der Wind kommt kalt vom Atlantik.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Fotografie gibt es, weil Orville sie einrichtete, bevor er flog. Er stellte die Kamera auf ein Stativ, richtete sie auf die Stelle, an der er die Maschine die Schiene verlassen sah, und zeigte John T. Daniels von der Rettungsstation Kill Devil Hill, wie und wann er den Verschluss auslösen sollte. Daniels hatte nie zuvor eine Kamera gesehen. Er drückte den Ball genau im richtigen Moment und war sich danach nicht sicher, ob er ihn überhaupt gedrückt hatte.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDer Flug dauerte zwölf Sekunden und führte über 120 Fuß – kürzer als die Spannweite eines Verkehrsflugzeugs. Drei weitere folgten an diesem Morgen, jeder länger als der vorige; der vierte blieb 59 Sekunden in der Luft. Dann erfasste eine Bö die Maschine am Boden und überschlug sie, und sie flog nie wieder.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas Negativ ist eine Glas-Trockenplatte, 18 mal 12,5 Zentimeter. Es blieb bei den Brüdern und wird heute mit ihrem eigenen Nachlass in einer öffentlichen Sammlung in Washington verwahrt.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDie Platte ist beschädigt: Unten links ist eine Ecke abgebrochen, und an zwei Stellen entlang der Unterkante fehlt die Emulsion. Statt sie zu übermalen, trägt die Tasse einen beschnittenen Ausschnitt, der sie weglässt. Das Bild gibt das ferne Ende der Startschiene auf und gewinnt nichts, was nicht auf der Platte war.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eDas vierte Produktbild zeigt vier Details aus der Nähe: Orville an der Steuerung, Wilbur neben der Tragfläche, die Startschiene im Sand und das Werkzeug, das dort stehen blieb, wo der Anlauf begann.\u003c\/p\u003e\n\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eFirst flight, 120 feet in 12 seconds, 10:35 a.m.; Kitty Hawk, North Carolina, 17. Dezember 1903; Glas-Trockenplatte, 18 × 12,5 cm. Fotografie von John T. Daniels, Kamera eingerichtet von Orville Wright. Glasnegative aus dem Nachlass von Wilbur und Orville Wright. Gemeinfrei.\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":58236306325835,"sku":"f03461c1-4d70-4e1e-b48a-6fbe771bcd86","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/Wright_Mug_1_front_3000_014b09d5-437d-485c-b166-4c0672f29fab.jpg?v=1787548145"},{"product_id":"wilson-bentley-snowflake-1905-porcelain-art-mug","title":"Wilson Bentley: Schneeflocke, um 1905 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cstrong\u003eWilson A. Bentley (1865–1931)\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cem\u003eSchneeflocke\u003c\/em\u003e, um 1905\u003cbr\u003eAbzug auf Gelatine-Auskopierpapier, 10,1 × 7,6 cm\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003eGemeinfrei\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eWilson Bentley war Farmer in Jericho, Vermont, im Schneegürtel – rund drei Meter Schnee im Jahr. Seine Mutter unterrichtete ihn zu Hause. Zu seinem fünfzehnten Geburtstag, 1880, bekam er ein Mikroskop. In den folgenden Jahren versuchte er zu zeichnen, was er darin sah, und scheiterte.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDann verband er eine Balgenkamera mit dem Mikroskop. 1885, mit neunzehn Jahren, machte er die erste Fotografie eines Schneekristalls, die je jemand gemacht hatte.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Apparatur stand im Freien, weil die Proben drinnen schmolzen. Er wartete in der Kälte, fing die fallenden Flocken auf einem Brett auf, schob sie mit einer Feder unter die Linse und belichtete anderthalb Minuten. Das tat er sechsundvierzig Winter lang und fotografierte mehr als fünftausend Kristalle. Aus dieser Sammlung stammt der Satz, den heute alle wiederholen, ohne zu wissen, von wem er ist: Keine zwei sind gleich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDieser hier ist ein sternförmiger Dendrit, und er ist so nahe an der Vollkommenheit, wie seine Platten nur kommen. Sechs gleich lange Arme, jeder mit denselben paarigen Ästen im selben Winkel, jeder Ast endet in einem kleinen flachen Plättchen. In der Mitte ein Sechseck von der Größe eines Stecknadelkopfs. Der Kristall lag ein paar Sekunden am Boden und war dann fort; die Fotografie ist alles, was von ihm bleibt.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eBentley schnitt den Kristall aus dem Abzug aus und montierte ihn auf dunklen Karton. Deshalb ist das Feld eine schwarze Scheibe auf hellem Grund. Er tat das fünftausendmal in sechsundvierzig Wintern, in einem ungeheizten Schuppen hinter dem Farmhaus.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDieser Abzug entstand um 1905 und kam ein Jahrhundert später in eine öffentliche Sammlung in New York. Er misst 10,1 mal 7,6 Zentimeter – die Größe einer Postkarte.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-series\"\u003e\u003cstrong\u003eAus derselben Reihe:\u003c\/strong\u003e \u003ca href=\"\/de\/products\/wilson-bentley-frost-1910-porcelain-art-mug\"\u003eFrost, um 1910\u003c\/a\u003e · \u003ca href=\"\/de\/products\/wilson-bentley-dew-spider-web-1910-porcelain-art-mug\"\u003eTau auf einem Spinnennetz, um 1910\u003c\/a\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWilson A. Bentley (1865–1931), Schneeflocke, um 1905. Abzug auf Gelatine-Auskopierpapier, 10,1 × 7,6 cm. Gemeinfrei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":58236941402443,"sku":"e5924d2a-568e-4c02-bc63-b9c61fe2a485","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/BentleyMoMA_Mug_1_front_3000_e47a7620-cee2-425d-bc4b-aa0919e41416.jpg?v=1787593068"},{"product_id":"wilson-bentley-frost-1910-porcelain-art-mug","title":"Wilson Bentley: Frost, um 1910 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cstrong\u003eWilson Bentley\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cem\u003eFrost\u003c\/em\u003e, um 1910\u003cbr\u003eSilbergelatineabzug\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003eOpen Access, CC0\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eDies ist kein Schneekristall. Es ist Reif – Eis, das unmittelbar aus der Luft auf einer kalten Fläche wächst. Eine Schneeflocke fällt einmal und ist in Sekunden vergangen. Reif wächst über Stunden, Farn um Farn, bis die ganze Scheibe gefüllt ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWilson Bentley war Farmer in Jericho, Vermont, im Schneegürtel – rund drei Meter Schnee im Jahr. 1885, mit neunzehn Jahren, schraubte er eine Balgenkamera an ein Mikroskop und machte die erste Fotografie eines Schneekristalls, die je jemand gemacht hatte. Er blieb sechsundvierzig Winter und mehr als fünftausend Kristalle lang dabei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSchnee war nicht alles, was er fotografierte. Er richtete dieselbe Apparatur auf Tau, auf Regentropfen und auf Reif – auf alles, was Wasser tut, wenn man es in kalter Luft sich selbst überlässt. Das sind die Platten, die niemand zitiert, und sie sind es, die ihn als Fotografen zeigen statt als Sammler.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDiese zeigt Reif, entstanden um 1910. Die Farne laufen von Rand zu Rand: keine Mitte, keine Begrenzung, kein Oben und Unten. Das Muster setzt sich einfach über den Bildrand hinaus fort, weshalb es hier als Band gedruckt ist, das rund um die Tasse läuft, und nicht als Bild auf der Vorderseite. Wo immer Sie die Tasse abstellen, es gibt mehr davon.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-series\"\u003e\u003cstrong\u003eAus derselben Reihe:\u003c\/strong\u003e \u003ca href=\"\/de\/products\/wilson-bentley-snowflake-1905-porcelain-art-mug\"\u003eSchneeflocke, um 1905\u003c\/a\u003e · \u003ca href=\"\/de\/products\/wilson-bentley-dew-spider-web-1910-porcelain-art-mug\"\u003eTau auf einem Spinnennetz, um 1910\u003c\/a\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWilson Alwyn Bentley (1865–1931), [Frost], um 1910. Silbergelatineabzug. Open Access, CC0.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":58240301531467,"sku":"3935b168-04b2-400e-921c-1296ec3a3b47","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/Frost_Mug_1_front_3000_fbd3800c-2be6-4104-b664-dd38a5952f3d.jpg?v=1787600683"},{"product_id":"wilson-bentley-dew-spider-web-1910-porcelain-art-mug","title":"Wilson Bentley: Tau auf einem Spinnennetz, um 1910 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cstrong\u003eWilson Bentley\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cem\u003eTau auf einem Spinnennetz\u003c\/em\u003e, um 1910\u003cbr\u003eSilbergelatineabzug, 7,6 × 9,2 cm\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003eOpen Access, CC0\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eEin Spinnennetz, mit Tau behangen, im ersten Licht fotografiert. Jeder Tropfen ist eine Linse. Bentley stellte seine Kamera davor auf und ließ das Wasser tun, was die Schneekristalle taten: lange genug stillhalten, um gesehen zu werden.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEr war Farmer in Jericho, Vermont. 1885, mit neunzehn Jahren, schraubte er eine Balgenkamera an ein Mikroskop und machte die erste Fotografie eines Schneekristalls, die je jemand gemacht hatte. Dafür erinnert man sich an ihn – fünftausend Kristalle in sechsundvierzig Wintern und der Satz, den alle wiederholen, ohne zu wissen, von wem er ist: Keine zwei sind gleich.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eSchnee war nur die Winterhälfte. Den Rest des Jahres fotografierte er Tau, Regentropfen, Reif – alles, was Wasser tut, wenn man es sich selbst überlässt. Das sind die Platten, die niemand zitiert, und sie sind es, die ihn als Fotografen zeigen statt als Sammler.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eHier ist die Geometrie nicht die des Wassers, sondern die der Spinne: die Radialfäden und die Spirale, von einem Tier im Dunkeln gezogen, sichtbar gemacht von einem Tier, das im Morgengrauen arbeitet. Die Tropfen sind in gleichmäßigen Abständen auf die Seide gereiht, wie Perlen auf einen Draht. Das ist Oberflächenspannung, und sie wirkt, ob jemand mit einer Kamera dabei ist oder nicht.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Platte ist als Band gedruckt, das rund um die Tasse läuft. Dieses Muster hat keine Mitte und keinen Rand; wo immer Sie die Tasse abstellen, setzt sich das Netz fort.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-series\"\u003e\u003cstrong\u003eAus derselben Reihe:\u003c\/strong\u003e \u003ca href=\"\/de\/products\/wilson-bentley-snowflake-1905-porcelain-art-mug\"\u003eSchneeflocke, um 1905\u003c\/a\u003e · \u003ca href=\"\/de\/products\/wilson-bentley-frost-1910-porcelain-art-mug\"\u003eFrost, um 1910\u003c\/a\u003e\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWilson Alwyn Bentley (1865–1931), [Tau auf einem Spinnennetz], um 1910. Silbergelatineabzug, 7,6 × 9,2 cm. Open Access, CC0.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Feines Porzellan – 10 oz (ca. 295 ml)","offer_id":58240505774411,"sku":"e4361da6-3e84-421c-b32f-b74799e52a70","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/Dew_Mug_1_front_3000_a3d9cd9c-4010-42b7-87e8-1c2ffca419ff.jpg?v=1787602375"},{"product_id":"william-henry-fox-talbot-articles-of-china-detail-1844-porcelain-art-mug","title":"William Henry Fox Talbot: Articles of China (Detail), 1844 – Kunsttasse aus Porzellan","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cstrong\u003eWilliam Henry Fox Talbot\u003c\/strong\u003e\u003cbr\u003e\u003cem\u003eArticles of China (Detail)\u003c\/em\u003e, 1844\u003cbr\u003eSalzpapierabzug von einem Papiernegativ, 13,7 × 18,2 cm\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.8em;opacity:0.7;margin-top:0.6em;\"\u003eCC0, gemeinfrei\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003ePorzellan, 1843 fotografiert, 2026 auf Porzellan gedruckt. Talbot stellte vier Regalbretter mit Porzellan vor einen dunklen Grund in den Hof von Lacock Abbey, in die volle Sonne, weil sein Papier sie brauchte, und die Sonne ist der Grund, warum die Schatten so fallen, wie sie fallen.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEr hatte einen Grund jenseits der Präsentation. In \u003cem\u003eThe Pencil of Nature\u003c\/em\u003e, dem Buch, zu dem diese Tafel gehört, schrieb er, die Fotografie einer Sammlung wäre vor Gericht ein Beweis, sollten die Gegenstände je gestohlen werden – „stummes Zeugnis“ nannte er sie. Es ist das erste gedruckte Argument für die Fotografie als Beleg statt als Bild.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eEs ist ein Salzpapierabzug von einem Papiernegativ: kein Glas, keine Platte, keine scharfe Kante. Das Bild sitzt in den Fasern des Blattes, weshalb das Porzellan glimmt statt glänzt und warum die Tassen auf dem dritten Brett dort weich geworden sind, wo das Licht sie am stärksten traf.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDiese Tasse trägt ein Detail, nicht die ganze Tafel: einen senkrechten Ausschnitt der Regalbretter, von der obersten Reihe bis zur untersten. Das letzte Produktbild zeigt die vollständige Fotografie. Das bedruckbare Feld einer Tasse ist etwa neun Zentimeter hoch; das ganze Blatt ist breit und würde zur Briefmarke schrumpfen, also nimmt die Tasse eine Spalte daraus – vier Bretter, dreizehn Porzellanstücke, Tassen und Untertassen darunter.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eWilliam Henry Fox Talbot, \u003cem\u003eArticles of China\u003c\/em\u003e, 1843–44. Salzpapierabzug von einem Papiernegativ, Bild 13,7 × 18,2 cm, Blatt 18,7 × 22,4 cm. Tafel III aus \u003cem\u003eThe Pencil of Nature\u003c\/em\u003e. CC0, gemeinfrei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":58368425034059,"sku":"57310553-41d9-4235-bf87-005d164a80af","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/6178437e-59f7-47b9-b016-2447c6eb5527.webp?v=1789024240"},{"product_id":"musee-entomologique-orchid-bee-and-passionflower-chrysantheda-frontalis-1878-art-mug","title":"Musée Entomologique: Prachtbiene und Passionsblume (Chrysantheda frontalis), 1878 – Kunsttasse","description":"\u003cdiv class=\"tz-label\" style=\"border-top:1px solid currentColor;border-bottom:1px solid currentColor;padding:0.9em 0;margin:0 0 1.4em;\"\u003e\n\u003cdiv style=\"font-size:0.72em;letter-spacing:0.16em;text-transform:uppercase;opacity:0.65;margin-bottom:0.5em;\"\u003eDas Werk auf dieser Tasse\u003c\/div\u003e\n\u003cdiv style=\"line-height:1.55;\"\u003e\n\u003cem\u003ePrachtbiene und Passionsblume (Chrysantheda frontalis)\u003c\/em\u003e, 1878\u003cbr\u003eHandkolorierter Holzstich\u003cbr\u003eÖffentliche Sammlung\u003c\/div\u003e\n\u003c\/div\u003e\u003cp\u003eEine grüne Prachtbiene schwebt über der geöffneten Passionsblume, ihr Körper ein hartes metallisches Grün, das der Stecher aus gezogenen Linien und einer einzigen Farblasur aufbaute. Die Blume trägt das Bild: ein Kranz feiner Fäden, die drei Griffel über die Mitte gebogen, und ringsum die Blätter und die sich einrollenden Ranken der Pflanze. Unten links bearbeitet eine zweite, kleinere Biene die nächste Blüte.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDas Blatt ist \u003cem\u003eHyménoptères — Pl. VII\u003c\/em\u003e aus dem \u003cem\u003eMusée entomologique illustré\u003c\/em\u003e, der dreibändigen Naturgeschichte, die Jules Rothschild zwischen 1876 und 1878 in Paris herausgab; diese Tafel gehört zum dritten Band, \u003cem\u003eLes Insectes\u003c\/em\u003e. Die vollständige Tafel setzt vier Bienen auf eine Passionsblume – \u003cem\u003eXylocopa morio\u003c\/em\u003e oben und drei tropisch-amerikanische Arten: \u003cem\u003eChrysantheda frontalis\u003c\/em\u003e, \u003cem\u003eEuglossa romandi\u003c\/em\u003e und \u003cem\u003eCentris denudans\u003c\/em\u003e. Diese Tasse nimmt die Mitte der Tafel, die Blume selbst mit \u003cem\u003eChrysantheda frontalis\u003c\/em\u003e; die Schwestertasse nimmt die Holzbiene darüber. Das vierte Produktbild zeigt das ganze Blatt mit markiertem Druckausschnitt, sodass der Ausschnitt als das erkennbar ist, was er ist.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eDie Tafeln sind Holzstiche, Exemplar für Exemplar von Hand koloriert, sodass keine zwei ganz gleich sind. Was Sie sehen, ist die Kolorierung eines bestimmten Exemplars – eines Exemplars aus einer öffentlichen Sammlung, für diese Ausgabe mit 850 ppi neu fotografiert. Nichts wurde übermalt. Die Vergilbung des Papiers wurde ausgeglichen und der Ton geöffnet, damit die gestochene Linie auf weißem Porzellan trägt; Schraffur, Farbe und Silhouette sind so, wie das Blatt sie hat.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-material\"\u003eFeines Porzellan, 10 oz (ca. 295 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild umläuft den Tassenkörper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.\u003c\/p\u003e\u003cp class=\"tz-series\"\u003e\u003cstrong\u003eVom selben Blatt\u003c\/strong\u003e – Die Holzbiene oben auf derselben Tafel gibt es auf einer eigenen Tasse: \u003ca href=\"\/de\/products\/musee-entomologique-carpenter-bee-xylocopa-morio-1878-art-mug\"\u003eHolzbiene (Xylocopa morio)\u003c\/a\u003e.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003e\u003cem\u003eMusée entomologique illustré\u003c\/em\u003e, Bd. 3, \u003cem\u003eLes Insectes\u003c\/em\u003e, Paris: J. Rothschild, 1878, Tafel \u003cem\u003eHyménoptères — Pl. VII\u003c\/em\u003e, mittlerer Ausschnitt. Handkolorierter Holzstich. Digitalisiert nach einem Exemplar in einer öffentlichen Sammlung. Gemeinfrei.\u003c\/p\u003e\u003cp\u003eAusgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.\u003c\/p\u003e","brand":"Tazzarte","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":58413236715851,"sku":"ff13629d-d6e1-4a48-abf8-08c3f90bd065","price":34.99,"currency_code":"USD","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0816\/8475\/8859\/files\/e9c50366-c289-438d-8db3-66d829a85469.jpg?v=1788878196"}],"url":"https:\/\/tazzarte.com\/de\/collections\/der-neugierige-geist.oembed","provider":"Tazzarte","version":"1.0","type":"link"}