The Corel Case: How Museums Manipulate Copyright - And the Light of Open Access

Der Fall Corel: Wie Museen das Urheberrecht manipulieren – und das Licht des Open Access

Willkommen zurück in unserem Blog! Heute widmen wir uns einem kontroversen Thema in der Kunstwelt: Museen dehnen das Urheberrecht künstlich aus, um Kunstwerke zu kontrollieren und zu monetarisieren, die gemeinfrei sein sollten. Doch bevor wir uns der Kritik widmen, möchten wir die positiven Fortschritte würdigen, die Museen mit ihren Open-Access-Bemühungen erzielen .

Positive Open-Access-Bemühungen von Museen
Viele Museen setzen auf Offenheit und erkennen den Wert der Weitergabe des kulturellen Erbes:
  • Das Metropolitan Museum of Art hat einen großen Teil seiner Sammlung öffentlich zugänglich gemacht und fördert damit Bildung und kulturelle Wertschätzung. Doch selbst das MET gibt seine Sammlungen nur halbherzig frei zugänglich, wie die Werke von Piet Mondrian und Alfred Stieglitz zeigen.
  • Das Smithsonian stellt über „Smithsonian Open Access“ Millionen von Bildern zur Verfügung und fördert so Kreativität und Lernen weltweit.
  • Verschiedene Institutionen beteiligen sich an Creative Commons und bieten Sammlungen unter Lizenzen an, die eine breitere Nutzung und Weitergabe fördern.
    Diese Initiativen stellen einen hoffnungsvollen Wandel hin zu einer zugänglicheren Kulturlandschaft dar.

    Was ist das Corel-Gehäuse?
    Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen wie die Corel Corporation fotografiert Gemälde, deren Urheberrechte längst abgelaufen sind. Theoretisch wird ein Werk gemeinfrei, sobald das Urheberrecht erlischt (in den USA 70 Jahre nach dem Tod des Künstlers). Doch genau hier betreiben Museen und ähnliche Institutionen eine umstrittene Praxis.

    Sie beanspruchen das Urheberrecht an Fotografien und behaupten, dass ihre Fotografien gemeinfreier Kunstwerke aufgrund der gewählten Beleuchtung, der gewählten Perspektive und der gewählten Fokussierung neue kreative Werke seien. Mit diesem Argument können sie die Kontrolle über Bilder von Kunstwerken ausüben, die eigentlich frei zugänglich sein sollten, und diese monetarisieren. Dies löst Debatten über die Grenzen des Urheberrechts und die Demokratisierung der Kunst aus.

    Kritik an dieser Praxis
    1. Einschränkung der Gemeinfreiheit: Indem sie das Urheberrecht an Fotografien beanspruchen, beschränken Museen den Zugang zu dem, was frei verfügbar sein sollte, und untergraben so das Konzept der Gemeinfreiheit.
    2. Kommerzielle Interessen über kulturellem Erbe: Der Schwerpunkt scheint eher auf der Erzielung von Einnahmen als auf der Verbreitung von Kultur zu liegen, was Fragen hinsichtlich der ethischen Aspekte der Nutzung kulturellen Erbes für Profitzwecke aufwirft.
    3. Rechtliche Unklarheit: Die Debatte darüber, was ein Foto ausmacht, das kreativ genug ist, um urheberrechtlich geschützt zu sein, führt zu Verwirrung und unnötigen Rechtsstreitigkeiten.
    4. Auswirkungen auf die Öffentlichkeit: Dies betrifft nicht nur Wissenschaftler und Künstler, sondern auch die breite Öffentlichkeit, die in Museen eine freie Auseinandersetzung mit Kunst erwartet.
      Was sollte passieren?
      Wir brauchen eine Urheberrechtsreform:
      • Gesetze klarstellen: Die Gesetzgebung sollte festlegen, dass Reproduktionen gemeinfreier Werke nicht automatisch ein neues Urheberrecht erhalten, es sei denn, sie fügen einen erheblichen kreativen Wert hinzu.
      • Open Access fördern: Museen sollten ihre Bemühungen um offene Lizenzen verstärken, um Kultur zugänglicher zu machen und vom Branding zu profitieren.
      • Gleichgewicht zwischen Bildung und Profit: Museen müssen einen Weg finden, finanziell zu profitieren, ohne den öffentlichen Zugang zur Kunst zu gefährden.
        Wir begrüßen die Open-Access-Initiativen, aber es bleibt noch viel zu tun, um sicherzustellen, dass das kulturelle Erbe wirklich allen zugänglich ist. Teilen Sie uns unten Ihre Meinung mit!

        Hinweis: Diese Themen sind nicht auf die USA beschränkt, aber das Gespräch ist für die amerikanische Kunstszene von großer Bedeutung.
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