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Tazzarte

Hans Aeschbach: Swiss Alps Calling, 1951 – Kunsttasse aus Porzellan

Hans Aeschbach: Swiss Alps Calling, 1951 – Kunsttasse aus Porzellan

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Das Werk auf dieser Tasse
Hans Aeschbach
Swiss Alps Calling, 1951

Eine kräftige Silhouette, eine Handvoll Farben in größtmöglichem Kontrast, eine direkte Ansprache, die im Maßstab einer Bahnhofshalle oder eines Reisebüro-Schaufensters sofort lesbar ist. Hans Aeschbachs Swiss Alps Calling von 1951 gehört in den Moment der Nachkriegszeit, als das Reisen wieder einsetzte, als die Alpen als Ziel für einen wachsenden Tourismusmarkt neu gedacht wurden und als die Grafik das Medium war, durch das diese Einladung ausgesprochen wurde.

Das Schweizer Tourismusplakat erlebte seine klassische Zeit in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg, als eine Generation ausgebildeter Grafiker von den Schweizerischen Bundesbahnen, kantonalen Verkehrsbüros und der Schweizerischen Verkehrszentrale beauftragt wurde, Gäste in ein Land zu holen, das die Kriegsjahre weitgehend unversehrt überstanden hatte. Aeschbach arbeitete in dieser Tradition, in der kräftigen, flächigen Bildsprache, mit der die Schweizer Grafik international Einfluss gewonnen hatte. Das Plakat ist heute ein historisches Dokument und zugleich eine Augenfreude: ein Zeugnis dafür, wie sich die Schweiz in einem bestimmten Moment des 20. Jahrhunderts der Welt präsentierte.

Feines Porzellan, 10 oz (ca. 300 ml) – 104 mm hoch, 75 mm Bodendurchmesser. Das Bild läuft rund um den Körper; Henkel und Rand bleiben weiß. Spülmaschinen- und mikrowellengeeignet.

Hans Aeschbach (1911–1999), Swiss Alps Calling, 1951, Tourismusplakat. Abdruck mit Genehmigung der Familie Aeschbach. Foto: Plakatsammlung, Museum für Gestaltung Zürich, ZHdK.

Ausgewählt von Dr. Walther Fuchs für die Tazzarte-Sammlung.

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